Romanistenlexikon von Frank-Rutger Hausmann

Französisch, Italienisch, Notizen, Portugiesisch, Sektion, Spanisch

Romanistenlexikon im Entstehen

Frank-Rutger Hausmann hat sich bereit erklärt, auf den Seiten der Romanischen Studien aus seiner jahrzehntelangen Arbeit über die Fachgeschichte ein Romanistenlexikon zu erstellen, mit schätzungsweise 660 Einträgen. Während es für die Germanistik und die Anglistik vergleichbare Forscherdatensammlungen gibt, ist ein Romanistenlexikon seit Jahren beklagtes Forschungsdesiderat geblieben.

Frank-Rutger Hausmann, der bis zu seiner Entpflichtung Professor für Romanische Philologie an der Universität Freiburg war, hat die Geschichte der Romanistik und der Philologien als Forschungsfeld in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, mit rechercheintensiven Forschungen in den Archiven und mit viel beachteten Publikationen dazu. Das Vorhaben wird im Detail diskutiert im Fachaufsatz:

Frank-Rutger Hausmann, „Den ‚zementierten Gründungsmythos Friedrich Diez‘ aufbrechen, oder Braucht die deutschsprachige Romanistik ein Romanistenlexikon?“, Romanistische Zeitschrift für Literaturgeschichte (Februar 2016), hrsg. von Henning Krauss.

Die Publikation ist parallel geplant als printähnliches digitales Dokument und als Datenbank, die somit nachhaltig konsultiert, aktualisiert und erweitert werden kann. Das Romanistenlexikon wird kostenfrei in Open Access gelesen werden können.

Während Prof. Dr. Frank-Rutger Hausmann für den Inhalt verantwortlich zeichnet, übernimmt Priv.Doz. Dr. Kai Nonnenmacher mit der Redaktion der Romanischen Studien die technische Verantwortung für die digitale Publikation und redaktionelle Vernetzung der Daten, für die Sprachwissenschaften außerdem Dr. Alexander Kalkhoff.

Die Arbeit entsteht zudem in Kooperation mit dem Universitätsarchiv der Universität Augsburg, wo mit Unterstützung des Archivleiters Dr. Werner Lengger in den letzten Jahren sukzessive Vorlässe und Nachlässe deutscher Romanisten in einem Romanistenarchiv ihren Platz gefunden haben.

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Beispieleintrag aus dem Romanistenlexikon, Online-Datenbank

Auswahlbibliographie Frank-Rutger Hausmann

zur Fachgeschichte der Romanistik und der Philologien

  • Die Deutsche Dante-Gesellschaft im geteilten Deutschland (Stuttgart: Hauswedell, 2012).
  • Die Geisteswissenschaften im „Dritten Reich“ (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2011).
  • Das Fach Mittellateinische Philologie an deutschen Universitäten von 1930 bis 1950 (Stuttgart, Hiersemann, 2010).
  • „Dichte, Dichter, tage nicht!“ Die Europäische Schriftsteller-Vereinigung in Weimar 1941–1948 (Frankfurt am Main: Klostermann, 2004).
  • Anglistik und Amerikanistik im „Dritten Reich“ (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2003).
  • „Auch im Krieg schweigen die Musen nicht“: die Deutschen Wissenschaftlichen Institute im Zweiten Weltkrieg (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2001).
  • „Vom Strudel der Ereignisse verschlungen“: deutsche Romanistik im „Dritten Reich“ (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2000, 2. Aufl. 2008).
  • „Deutsche Geisteswissenschaft“ im Zweiten Weltkrieg: die „Aktion Ritterbusch“ (1940–1945) (Dresden: Dresden University Press, 1998).
  • Ernst Robert Curtius, Freundesbriefe 1922–1955, hrsg. von Frank-Rutger Hausmann (Frankfurt a.M.: Klostermann, 2015).

Ill.: Logo des Romanistenlexikons und Screenshot eines Beispieleintrags aus der Datenbank im Aufbau

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