Neue kulturwissenschaftliche Zeitschrift: Symposium culture@kultur

Französisch, Notizen

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SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Zeitschrift im Open-Acess-Format, die von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin e.V. und dem pluridisziplinären Forschungszentrum der Universität Toulouse Jean Jaurès IRPALL (Institut de Recherche Pluridisciplinaire en Arts, Lettres et Langues) gefördert und mitherausgegeben wird.

Die Zeitschrift SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR versteht sich als ein Medium der Vermittlung und des Dialogs zwischen kulturwissenschaftlich arbeitenden und interessierten Forscher_innen verschiedener Disziplinen aus Frankreich und Deutschland sowie darüber hinaus. Hintergrund für die Auswahl dieses Schwerpunktes sind die unterschiedlichen Profilbildungen kulturwissenschaftlichen Arbeitens, wie sie sich im Kontext des cultural turns herausgebildet haben.

SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR enthält immer ein thematisches Dossier sowie Essays, Buch- und Ausstellungsbesprechungen und informiert über wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen.

Ziele

Die Zeitschrift SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR verschreibt sich dem Anliegen, den in den vergangenen Jahren zu beobachtenden Prozess der Annäherung zwischen den Kulturwissenschaften aus dem deutschen Raum und den études culturelles / histoire culturelle aus Frankreich konzeptionell und an Beispielen mit Blick auf epistemologische Grundfragen der Kulturforschung vorzustellen und auf Gemeinsamkeiten und Differenzen hin zu befragen. Dialog bedeutet auch, die Frage nach möglichen Übertragungen und grenzüberschreitenden Kooperationen zu stellen. Gelungene Beispiele sollen vorgestellt und in ihren Grundlagen betrachtet werden. Ebenso sollen wechselseitige Wahrnehmungen und Transfers unter dem Aspekt möglicher Transformationen von Konzepten erörtert werden, wie auch Resistenzen und Abwehrhaltungen, die übergreifende Kooperationen erschweren oder sogar verhindern.

Ausgehend von der wissenschaftlichen Verortung der Herausgeberinnen – Frankoromanistinnen, die auf dem Gebiet der Kulturwissenschaften forschen sowie französische Germanistinnen und Historikerinnen, deren Forschungsfelder auf Frankreich und/oder Deutschland bezogen sind – soll SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR auch möglichst dem Prinzip des gekreuzten Blickes verpflichtet sein. Das Kreuzen der Blickrichtungen bedeutet, das Eigene mit den Augen des Fremden zu sehen. Es ist methodologisch fruchtbar, weil hiermit auch die oftmals implizit bleibenden Grundannahmen erhellt werden können.

Darüber hinaus zeichnet sich die Zeitschrift durch die Abbildung der großen geographischen Bandbreite aus. So arbeiten die Mitglieder des Redaktionskomitees auf französischer Seite in Toulouse, Paris, Versailles / Saint-Quentin-en-Yvelines und Straßburg sowie auf deutscher Seite in Berlin, Halle, Potsdam, Dresden und Saarbrücken. SYMPOSIUM CULTURE@KULTUR hat sich in erster Linie dem franco-allemand verschrieben, nimmt jedoch auch den europäischen Raum in den Blick. Auch wird die Öffnung hin zur anglophonen und hispanophonen Welt in komparatistischer Weise begrüßt. Schießlich gehört es zu den Zielen der Zeitschrift, Arbeiten, die nur unzureichend übersetzt oder verbreitet sind, in den jeweils anderen Ländern bekannt zu machen.

Erstes Heft

 

 

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